Das Lightweight Directory Access Protocol (LDAP) ist ein Netzwerkprotokoll für verteilte Verzeichnisdienste. Es ermöglicht die Abfrage und Änderung von Informationen über ein IP-Netzwerk. Siehe auch Abschnitt LDAP (Anbindung).
Einstellungen

LDAP Alias: Wählen Sie einen definierten LDAP-Alias aus. Siehe auch Abschnitt LDAP (Anbindung).
Zahnrad-Icon: Hier erzeugen Sie automatisch eine passende Quellstruktur. Außerdem können Sie die LDAP-Abfrage testen.
Basis DN: Der Basis DN (baseDN, distinguished name) legt den Startpunkt der Suche im Verzeichnisbaum fest. Von hier aus sucht das System abwärts nach den gewünschten Objekten. Beispiel: dc=Lobster,dc=com.
Suchtiefe: Der Geltungsbereich der Abfrage:
Baum: dieses Objekt und alles darunter.
Objekt: genau dieses Objekt.
Eine Ebene: die Ebene unterhalb des Basis DN.
Suche: Der Suchfilter (in LDAP-Syntax). Beispiel: cn=Max*.
Nur Felder auslesen: Hier können Sie die gewünschten Attribute explizit angeben. Bleibt das Feld leer, gibt das System alle Attribute zurück. Beispiel: SN,CN,OU.
Max. Treffer: Hier legen Sie fest, wie viele Treffer das System maximal zurückliefert. Der Wert 0 bedeutet keine Einschränkung.
Max. Abfragedauer: Timeout-Einstellung, Standard ist 30 Sekunden.
Wichtig: Der Server begrenzt die maximale Ergebnismenge oft selbst. Ein höherer Wert in Max. Treffer hat dann keine Wirkung.
Sie können dies mit Paging umgehen. Setzen Sie dazu in der Konfigurationsdatei ./etc/ldap.xml für den gewünschten Alias die Option
<Set name="pageSize">500</Set>. Der Wert 500 ist hier nur ein Beispiel.Das System behandelt die Suche danach wie einen Datenbank-Cursor. Bei zum Beispiel 1200 Treffern liefert der Server Pages mit 500, 500 und 200 Objekten. Der LDAPService holt Pages ab, bis keine mehr vorhanden sind. So erhalten Sie auch mehr Treffer als die vom Server vorgegebene maximale Anzahl.