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Startupkonfiguration über Startskript (Windows)

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Achtung

Ab Release 26.2 ist der neue Lobster Application Wrapper Pflicht.

Wenn Sie den Integration Server über das normale Startskript starten, sind zwei Dateien beteiligt. Beide liegen im Verzeichnis ./bin.

hubenv.bat

Definiert den Pfad zur Java Virtual Machine und das Arbeitsverzeichnis des Integration Servers.

hub.bat

Enthält alle Systemparameter und Classpath-Informationen für den Start der Java Virtual Machine.

hubenv.bat

In hubenv.bat legen Sie zwei Werte fest. JAVA_HOME bestimmt das Basisverzeichnis der Java Virtual Machine. HUB_HOME bestimmt das Arbeitsverzeichnis des Integration Servers.

Sie passen diese Datei meist nur in zwei Fällen an: direkt nach der Erstinstallation oder nach einem Update der Java Virtual Machine mit neuem Verzeichnis.

hub.bat

Kommentare in hub.bat beschreiben jede Einstellung direkt im Code. Die folgenden drei Bereiche sind besonders wichtig.

Setzen des Classpaths

Der Classpath umfasst alle Verzeichnisse und Bibliotheksdateien, die der Integration Server zur Laufzeit nutzen kann. Standardmäßig nutzt der Classpath alle JAR- und ZIP-Dateien im Verzeichnis ./lib. Legen Sie neue JAR-Dateien einfach in dieses Verzeichnis. Der Integration Server aktiviert sie automatisch.

Möchten Sie weitere Verzeichnisse oder Bibliotheksdateien außerhalb von ./lib hinzufügen? Erweitern Sie dazu die Variable CP in der Batchdatei. Die passende Stelle steht unter diesem Kommentar:

rem ===========================================================
rem == set CLASSPATH
rem ===========================================================
set CP=%HUB_HOME%

Trennen Sie mehrere Werte durch ein Semikolon.

Setzen des Librarypaths

Nutzen Sie Laufzeitbibliotheken für den Zugriff auf Systemressourcen, zum Beispiel CAPI- oder SAP-Verbindungen? Dann muss die Java Virtual Machine auf diese Bibliotheken zugreifen können.

Windows-Systeme durchsuchen die PATH-Variable nach DLLs. Legen Sie eigene DLLs in eines der bereits gesetzten Verzeichnisse. Alternativ erweitern Sie die PATH-Variable um ein eigenes Verzeichnis.

Der Integration Server fügt das Verzeichnis ./lib/shared/win standardmäßig zur PATH-Variable hinzu. Legen Sie eigene DLLs, die nur der Integration Server benötigt, ebenfalls in dieses Verzeichnis.

Möchten Sie weitere Verzeichnisse hinzufügen? Die passende Stelle steht unter diesem Kommentar:

rem ===========================================================
rem == get drive information
rem ===========================================================
set PATH=%HUB_HOME%\lib\win;%PATH%;

Trennen Sie auch hier mehrere Werte durch ein Semikolon.

Setzen der Systemparameter

Die Batchdatei baut alle Systemparameter für Start und Betrieb des Integration Servers unterhalb dieses Kommentars zusammen:

rem ===========================================================
rem == build jvm options
rem ===========================================================
set OPTIONS=-Xmx256m -Xms256m -server -Djava.awt headless=true ...

Fügen Sie hier eigene Systemparameter hinzu oder passen Sie sie an, zum Beispiel die minimale oder maximale Speichernutzung der Java Virtual Machine.

Starten und Stoppen des Servers

Rufen Sie die Batchdatei hub.bat auf, um den Server zu starten. Der Server läuft im Vordergrund. Lassen Sie das Prozessfenster während der gesamten Laufzeit geöffnet.

Um den Server zu stoppen, drücken Sie Strg+C. Alternativ schließen Sie das Prozessfenster.

Achtung

Markieren Sie Text in der Konsole, blockiert dies den Ausgabepuffer für STDOUT und STDERR. Der Integration Server hält dann alle Prozesse an, die auf STDOUT oder STDERR schreiben.

Standardkomponenten zeigen dieses Verhalten nicht. Bei selbst entwickelten Klassen kann es jedoch auftreten. Ein einzelner Klick in das Konsolenfenster kann je nach Windows-Version bereits den Markierungsmodus aktivieren. Seien Sie daher vorsichtig beim Klicken in die Konsole.